[Kurzrezension] Der letzte Schattenschnitzer

Veröffentlicht: 1. Oktober 2011 von Juliane

Dieser Artikel ist ein Import von Julianes Büchertruhe auf Blogspot.

Es wurde sich die größte Mühe gegeben die Inhalte so gut es geht zu übernehmen.

Wenn doch mal etwas wichtiges kaputt sein sollte, kannst du hier zum ursprünglichen Artikel wechseln.

Inhalt:

Schatten sind nicht einfach nur ein Ergebnis eines Gegenstandes und
einer Lichtquellen. Nein, hier haben sie eine Macht. Eine Macht, von der
nur wenige wissen und die nur wenige beherrschen können. Schon kurz nach der Geburt wird klar, dass Jonas Mandelbrodt kein normales Kind ist. Und auch sein Schatten bemerkt dies..

 

Meine Meinung:

Die Idee hinter dieser Geschichte ist toll! Sie ist einzigartig und
liest sich super! Allerdings konnte mich das Buch dennoch nicht
überzeugen, denn die Grundidee ist leider nicht alles..

Das Buch wird aus verschiedenen Perspektiven berichtet. Gerade am Anfang
hat mich das mehr als verwirrt und mich so sehr gestört, dass ich
eigentlich nie richtig in den Lesefluss gekommen bin. Denn die
Perspektiven ähneln sich stark: Und zwar in ihrer Erzählweise. Wenig
direkte Rede, viel Erzähltext und das in einem Erzählstil, der sehr
hochtrabend war. Normalerweise stört mich das nicht, nur hier konnte ich
es von Seite zu Seite schlechter ertragen.

Ich hab mich durch das Buch
gekämpft- im Nachhinein frage ich mich warum, denn eigentlich hat sich
das wie ein roter Faden durch das ganze Buch gezogen.Es gibt mit
Sicherheit einige Leser, die dieser Stil sehr gefällt und für die das
genau das Richtige ist. Doch ich hätte mir gewünscht, dass gerade bei
dem Wechsel der Perspektiven auch die Erzählweise variiet..

Positiv ist auf jeden Fall das Cover und die gesamte Aufmachung (auch
innen). Superschöne und detailreiche Zeichnungen, die magisch und anders
sind. Sie passen super zu dem Buch!

Ich kann nicht per se von diesem Buch abraten, doch darf man nicht davon
ausgehen, dass ich das Buch leicht liest und man unterhalten wird. Es
ist teilweise trocken und zäh, aber wer zu dem High Fantasy Fans zählt,
wird unter Garantie Gefallen an dem Buch finden.

 

Fazit:

Hochtrabend und philosophisch erzählt, ist “Der letzte
Schattenschnitzer” gar nicht mein Fall gewesen. Distanz beherrschte die
ganze Geschichte und mir fehlte die persönliche Verbindung. Die Idee ist
neu und gut, aber sie allein hat mich nicht überzeugen können.

Von den Zeichnungen könnt ihr hier mehr sehen: Klick.

2 Kommentare

  • Die Bücherdiebin 1. Oktober 2011 at 16:13

    Hey Juliane,
    ich hab das Buch auch bei vorablesen gewonnen und kann dir in deiner Rezension nur zustimmen! Ich musste mich teilweise ebenfalls zwingen, weiterzulesen, weil sich das Buch so gezogen hat 🙁 An der Rezi knaspere ich noch, weil ich meinen Unmut gar nicht so richtig in Worte fassen kann…
    Übrigens habe ich inzwischen endlich meinen pottermore-Account bekommen (da hat sich der early-entry fast gelohnt *lach*), hänge aber gerade aufgrund eines Bugs im 5. Kapitel – hab also noch kein Haus zugewiesen bekommen. Mein Username ist LeviosaMoonstone153.
    Liebe Grüße von deiner Bücherdiebin!

    Reply
  • Juliane 2. Oktober 2011 at 12:26

    Hallo liebe Bücherdiebin!

    Ich freue mich, dass es nicht nur mir so bei dem Buch erging. Es klang so gut! Und dann war es so enttäuschend. Mittlerweile denk ich auch, dass ich lieber hätte nur einen Stern vergeben sollen.. aber naja.
    Es ist total schwer, darüber überhaupt etwas zu schreiben, da kann ich dich total verstehen. Meine paar Sätze sind ja eigentlich auch keine richtige Rezension. Aber mehr hatte ich auch nicht zu sagen..

    Bei mir funktioniert Pottermore momentan so gut wie gar nicht, weil die Seite andauernd überlastet ist… ich hoffe, sie bekommen es bald gefixt 🙂 Ich versuche, dich mal als Freundin hinzuzufügen (ich bin CentaurStrike55).

    Liebe Grüße,
    Juliane

    Reply

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