[Rezension] Stuck with you

Veröffentlicht: 29. Januar 2012 von Juliane

Dieser Artikel ist ein Import von Julianes Büchertruhe auf Blogspot.

Es wurde sich die größte Mühe gegeben die Inhalte so gut es geht zu übernehmen.

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Stuck with you Book Cover
Stuck with you
keine
Trish Jensen
Liebe, Unterhaltungsroman
230

Inhalt:

Paige Hart and Ross Bennett landen nach einer Explosion in ihren Bürogebäuden gemeinsam in einem Krankenwagen. Auf dem Weg zum Krankenhaus wird der Krankenwagen in einen Unfall mit einem anderen Wagen verwickelt: Dieser lagerte einen gefährlichen Virus.
Die Ärzte sind sich nicht sicher: Haben Paige und Ross sich mit einem gefährlichen Virus infiziert? Paige und Ross werden unter Quarantäne gestellt – zu zweit in einem Raum, Dauer unbekannt.

Worst Case für Paige und Ross, den eigentlich können sie sich nicht ausstehen. Und dann bewirkt dieser Virus auch noch eine gewisse körperliche Anziehung zu dem jeweils anderen. Was man dagegen tun kann? Nichts.

Meine Meinung:

Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Ich bereue nicht, es gelesen zu haben. Es unterhält, bringt einem zum Lachen und ist romantisch. Allerdings waren mir einige Punkte einfach zu flach und zu oberflächlich, als das ich dieses Buch zu meinen Lieblingen zählen könnte.

Beginnen wir mit der Story. Ein Virus, zwei sich hassenden Menschen, Quarantäne und der Zwang, sich miteinander zu beschäftigen. Eine gute Basis, die nicht sehr originell ist, aber jede Menge Stoff für einen guten Roman bietet. Trish Jensen hat sich aber leider nicht aller Möglichkeiten bedient und hat eigentlich ständig das Klischee gestärkt. Paige und Ross hassen sich, dass erkennen sie, wer der andere wirklich ist und finden sich dann doch anziehend – wobei sie es zunächst natürlich auf den Virus schieben.

Nebengeschichten gibt es auch: Paiges Bruder und die Ärztin und die Mandanten von Paige und Ross. Nur sind diese Geschichten so nebensächlich, dass man nicht wirklich erwähnen muss. Sie sind nett, es war okay, dass sie mit in dieser Geschichte waren, aber ich hätte auch gut und gerne darauf verzichten können. Liebe hätte ich mehr Hintergrund bei der Geschichte gehabt. Der Virus, die Explosion. Man hätte ja schon fast einen halben Krimi mit einbauen können. (Was nicht der Fall war.)

Auch die Hauptpersonen bedienen so ziemlich jedes Klischee: Gutaussehende und erfolgreiche Anwälte, spitzen Zungen und witzige Wortgefechte. Sie befinden sich auf Augenhöhe und sind stur. Personen wie die beiden findet man in zahlreichen Romanen, Fernsehserien und Filmen. Was ich nicht als schlecht werten will: Denn ich mochte die beiden. Es war mehr als unterhaltsam, die beiden während ihrer Quarantäne zu beobachten.

Es entwickelte sich eine Spannung zwischen den beiden. Und wie man durch den Klappentext schon herauslesen konnte, kommen die beiden sich nahe… Die Zeit in dem Krankenhaus ist für beide sehr intensiv, was Trish Jensen gut dargestellt. Besonders gefallen hat mir auch die Zeit nach dem Krankenhaus, dort überzeugte mich die Geschichte. Die Gefühle der beiden waren … süß. Man hat richtig mitgefiebert.

Ich mochte das Ende, kann mich in keinem Punkt beschweren. Es hat einen positiven Nachgeschmack und ich kann das Buch auch weiterempfehlen. Wären weniger Klischees bedient worden und hätte man noch mehr über die Personen (und ihre Schwächen) erfahren, wäre das Buch mit Sicherheit zu einem Geheimtipp geworden.

Das Cover ist ein richtiger Hingucker! Auch der Titel “Stuck with you” gefällt mir richtig gut! Schade, dass ich das Buch nur als eBook-Version habe, denn das hätte ich mir gern in mein Bücherregal gestellt.

 

Fazit:

Ein witziger und romantischer Roman, der ideal für kalter Wintertage ist, aber mich nicht voll und ganz überzeugen konnte. Die Charaktere waren zu stereotypisch und die Geschichte hätte ausgefeilter sein können.

4 Kommentare

  • Elena 29. Januar 2012 at 15:39

    Oh, dein Blog ist so schön gestaltet. Vor allem die verschiedenen Farben bei den Rezis <3

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    • Juliane 29. Januar 2012 at 16:08

      Dankeschön 🙂 ♥

      Reply
  • captain cow 29. Januar 2012 at 15:47

    Schöne Rezi 🙂
    Aber ich glaub, das Buch ist nichts für mich :/ Klingt mir irgendwie etwas zuu flach und erstmal hab ich noch genug anderes zu lesen 😀

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    • Juliane 29. Januar 2012 at 16:10

      Ja, es ist eher was für Zwischendurch. Und es ist wirklich nicht tiefgründig – so schade, das Cover ist sooo toll! 😉

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