[Rezension] The Sweetest Thing

Veröffentlicht: 5. September 2011 von Juliane

Dieser Artikel ist ein Import von Julianes Büchertruhe auf Blogspot.

Es wurde sich die größte Mühe gegeben die Inhalte so gut es geht zu übernehmen.

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The Sweetest Thing Book Cover
The Sweetest Thing
Christina Mandelski
Jungendroman, Liebe, Familie
341 eBook-Seiten

Inhalt:

Sheridan ist 15 Jahre alt und ihre Leidenschaft ist das Backen. Deshalb ist sie in der ganzen Stadt als “Cake Girl” bekannt. Doch sie ist viel mehr als “Cake Girl”: Sie ist ein junges Mädchen, dass heimlich in Mitschüler Ethan verliebt ist, einen berühmten Koch zum Vater hat und ihre Mutter seit mehreren Jahren nicht mehr gesehen hat und auf der Suche nach ihr ist.

Alles beginnt damit, dass ihr Vater das Angebot einer eigenen Kochshow in New York bekommt und mit Sheridan dorthin ziehen will. Sie findet das gar nicht gut, denn sie müsste alle verlassen, die ihr lieb sind: Granny, ihre besten Freunde und ihre Heimatstadt. Dann findet sie eine heiße Spur, wo ihre Mutter sein könnte, Ethan ist auf einmal total nett zu ihr und ihre Freunde verhalten sich seltsam…

 

Meine Meinung:

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es hat mich nicht vom Hocker gehauen, aber mich doch positiv überrascht. Ich habe viel Details über das Backen und Kuchen erwartet und eine romantische Geschichte als Nebenläufer, doch es war genau anders herum.

Obwohl der Beginn vielleicht etwas langsam und langatmig daher kommt, holt das Buch ab dem zweiten Drittel locker wieder auf. Ja, es ist sehr stereotypisch, aber wen stört es? Es ist eine süße Liebesgeschichte wie es sie schon hundert Mal gibt und ich sie noch tausend Mal lesen würde.

Ich habe eine Weile gebraucht, bis ich in der Geschichte war und mich mit Sheridan verbunden fühlte, doch die Autorin hat es wunderbar geschafft, das Mädchen nicht weinerlich und nervend zu beschreiben, sondern verletzlich und vielleicht ein wenig naiv. Ich konnte mich sehr gut in diesen jungen Teenager hineinversetzen und auch ihre Fehlentscheiden (teilweise) nachvollziehen.

Von Beginn an habe ich geahnt, wie das Buch endet und mich darauf gefreut. Ja, mich hat es überhaupt nicht gestört, dass man genau wusste, wer der Richtige für Sheridan ist. Ich hätte mir ein paar mehr romantische Szenen gewünscht, aber ich denke, so wie es ist, ist es nicht zu kitischig und süß romantisch. Viel interessanter und spannender war die Frage, was es mit Sheridans Mutter auf sich hat.

Die Geschichte zwischen den beiden war sehr berührend. Sheridans Hoffnung und das starke Vertrauen in ihre Mutter ist ein Beispiel für so viele liebesblinde junge Menschen, die ihren Eltern einen unverdienten Heiligenschein aufsetzen. Die Moral hinter der Geschichte ist gut, ich will sie an dieser Stelle nicht verraten, nur so viel gesagt: Realistisch. Ein Beispiel für tausende Kind-Eltern Beziehungen.

Manchmal muss man überprüfen, wer seine wahren Freunde sind.
Genau das sagt einem das Buch.

Letztlich hat mich das Ende des Buches überrascht. Nicht von der Story her, sondern weil es so plötzlich kam. Gerne würde ich weiterlesen und mehr über die Zukunft von Sheridan erfahren. Ob man auf einen zweiten Teil hoffen kann, weiß ich nicht. Die Geschichte an sich ist abgeschlossen.

Der Schreibstil von der Autorin hat mir gut gefallen, nicht zu detailreich, aber genügend um sich die Szenerie gut vorstellen zu können. Die Dialoge waren zügig und unterhaltsam. Besonders gut haben mir die Überschriften der Kapitel gefallen. Es waren Sprichworte oder Ausdrücke, die mit Kuchen oder dem Backen zu tun haben. Sehr süß!

Ein weiterer Pluspunkt ist das Cover! Ein Eyecatcher und ein Schmuckstück für das Bücherregal! Passt gut zur Story, auch wenn die Story manchmal etwas melancholischer und nicht immer süß wie Zucker ist.

 

Fazit:

Wenn man Liebesgeschichten, Familiendramen und Süßes mag, ist das genau die richtige Geschichte. Es ist ein gutes Buch für Zwischendurch mit einem Happy End. Perfekt für verregnete Tage.

Danke an Egmont USA für die Bereitstellung des eBooks über Netgalley.com

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