[Rezension] Tote Fische beißen nicht

Veröffentlicht: 19. Juni 2012 von Juliane

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Es wurde sich die größte Mühe gegeben die Inhalte so gut es geht zu übernehmen.

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Tote Fische beißen nicht Book Cover
Tote Fische beißen nicht
Pippa Bolle #3
Auerbach & Keller
Krimi, Unterhaltung
443

Inhalt:

Pippa reist nach Frankreich! Sie tut ihrer Freundin einen Gefallen und hütet das neu erworbene Haus, das mitten in den Renovierungsarbeiten steckt. Zur gleichen Zeit befindet sich auch ein Berliner Angelverein in dem beschaulichen Städtchen in der Nähe von Toulouse, um dort einen Angelwettbewerb durchzuführen.

Doch nicht nur die Fische kommen um Leben – es geschieht ein tödlicher Unfall. Oder war es Mord? Pippa ermittelt in ihrem dritten Fall und wird dabei von zahlreichen Verehrern abgelenkt.

 

Meine Meinung:

Der dritte Roman rund um Pippa Bolle und noch immer bin ich begeistert. Ich finde sogar, dass sich das Autorenduo von Buch zu Buch gesteigert hat. Die Hintergrundgeschichten sind verzwickt und bis zum Schluss kann man nicht erahnen, wer der Bösewicht ist.

Auch in diesem Buch hatte ich keine Ahnung, wie der Mord von Statten gegangen ist. Die Auflösung war klasse, hat mir sehr gut gefallen. Aber zum Beginn. Unter einem Vorwand muss Pippa wieder in ein anderes Land. Die Gründe hierfür sind etwas… naja… unrealistisch meiner Meinung nach. Das ist aber nicht schlimm. Ich mag es nämlich, dass die Fälle von Pippa in unterschiedlichen Ländern spielen. Eine tolle Idee der Autorinnen. Und falls sie das hier lesen: Bitte Irland! Ich würde mich freuen, wenn Pippa mal nach Irland reisen würde.

In diesem Roman war Pippa auch das erste Mal so richtig als Frau aufgetreten. Bisher war sie in meinen Gedanken eine schrullige alte Frau gewesen. Das Bild habe ich einfach nicht aus meinem Kopf bekommen. Nun aber hat sie viele Verehrer und es wird mal mehr zu ihrer Person gesagt. Sehr schön! Schließlich ist sie keine 90, sondern Ende 30 (bzw. genau 40 am Ende des Romans). Die Verehrer waren allesamt sehr unterschiedlich, das Autorenduo hat die Figuren – wie oft – super witzig, manchmal etwas klischeehaft, dargestellt. Allein von den Namen hat man meistens schon ein treffendes Bild im Kopf.

Die anderen Personen waren neu. Keine Wiederholungen von den vorherigen Romanen. Eine neue Geschichte, mit ein paar bekannten Gesichtern, aber nicht zu vielen, sodass man die Vorgänger-Romane kennen muss. Man kann diesen Roman durchaus lesen, ohne Unter allen Beeten ist Ruh’ oder Dinner for one, murder for two vorher zu kennen.

Das Thema Angeln ist nicht unbedingt ein Hobby von mir und trotzdem hat es den Krimi nicht langweilig gemacht. Die leicht verrückten und doch so “typisch Angler” Mitglieder des Vereins sind mehr als unterhaltsam. Insgesamt finde ich den Krimi sehr unterhaltsam. Nicht sooo spannend, aber das macht mir gar nichts – ich mag verzwickte Geschichten, bei denen die Personen und ihr Leben im Vordergrund stehen.

 

Fazit:

Eine super Geschichte, die nichts für Fans von hartgesottenen Krimis ist, dafür aber umso mehr denen gefallen wird, die Intrigen, Familiengeheimnisse und Romanzen mögen. Empfehlenswert!

 

2 Kommentare

  • Auerbach 19. Juni 2012 at 14:36

    Liebe Juliane,

    Pippa recherchiert gerade ein paar Länder, die für nächste Fälle in Frage kommen. IRLAND ist bisher nicht dabei – aber SCHOTTLAND. Wäre das auch in Ihrem Sinne?

    Beste Grüße
    wir freuen uns, dass Sie Pippa begleiten

    Frau Auerbach
    von
    Auerbach & Keller

    Reply
    • Juliane 20. Juni 2012 at 7:36

      Liebe Frau Auerbach,

      vielen Dank für ihren Kommentar!

      Gegen Schottland hätte ich auch nichts – kommt Irland ja ziemlich nah 😉

      Freue mich schon auf viele weitere Pippa-Romane!

      Liebe Grüße
      Juliane

      Reply

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