[Rezension] Tochter der Träume

Veröffentlicht: 31. Juli 2011 von Juliane

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Tochter der Träume Book Cover
Tochter der Träume
Nightmare Chronicles# 1
Kathryn Smith
Fantasy, Träume
459

Inhalt:

Die 27 jährige Dawn ist die Tochter von Morpheus, dem König der Träume. Halb ist sie ein Traumwesen, halb menschlich, denn ihre Mutter ist eine Sterbliche. Dawn arbeitet als Psychologin in der Traumforschung, ihr Lieblingspatient ist der gutaussehende Noah, der unter Alpträumen leidet. Doch dann wird auch sie von einem Dämon in ihren Träumen heimgesucht. Sie ist schockiert, als sie erfährt, dass ihr Dämon derselbe ist, der auch Noah verfolgt. Ist das Zufall oder liegt dem etwas viel Größeres zu Grunde?

 

Meine Meinung:

“Tochter der Träume” ist leicht zu lesender Roman für Zwischendurch. Seine Stärken liegen in der Grundidee. Man merkt, dass die Autorin sich gut in die Materie eingefunden hat und es ist interessant zu lesen, wie sie sich die Traumwelt von dem Traumgott Morpheus vorstellt.

Morpheus, der Gott des Traumes. Eine mysthische Gestalt, die in diesem Buch leider nur eine Nebenrolle spielt. Dafür ist seine Tochter die Hauptperson. Leider hat sich so rein gar nichts Mystisches an sich. Sie kommt mir plump, naiv und gefühlsverwirrt herüber. Sie wird bedroht, jede Nacht – in ihren Träumen – könnte sie wieder auf ihn treffen. Der, der sie – brutal? – missbraucht hat. Dawn hat Angst, doch kommt diese Angst und die Bedrohlichkeit des Dämons nie wirklich herüber.

Zu Beginn wird erwähnt, dass Menschen im Schlaf aus unerfindlichen Gründen sterben. Den Aspekt fand ich total interessant, nur leider hat ihn die Autorin als Hintergrundinformation stehen gelassen. Klar erfährt man, warum sie letztlich sterben. Aber dennoch wird es zu wenig aufgegriffen. Ich finde, die Autorin hat nicht die richtigen Schwerpunkte gesetzt. Mit der Hervorhebung mancher Szenen und Beziehungen hätte mir die Geschichte um einiges besser gefallen.

Man merkt, dass die Autorin hauptsächlich erotische Literatur schreibt. Oft standen die erotischen Szenenwenig abwechselungsreich – im Vordergrund. Hätte nicht sein müssen, denn leider war es oft zum falschen Zeitpunkt und unpassend. Sowieso habe ich Dawn und Noah ihre Liebe nicht richtig ab. Zwischen den beiden war es eher ein “Übereinanderherfallen“. Selbst die Frage, ob sie sich bekommen oder nicht, wurde nie gestellt, sie waren von Anfang an (mehr oder weniger) zusammen.

Zum Cover: Es gefällt mir richtig gut! Was man auf dem Bild leider nicht sieht ist, dass es auf dem Cover glänzende Schnörkel und Blumenmuster gibt. Das verleiht dem Cover einen edlen Touch. Auch die Titelwahl finde ich gut! Mir gefällt der Originaltitel einen Hauch besser, aber der deutsche Titel ist auch sehr treffend.

 

Fazit:

Insgesamt ist eine Liebesgeschichte mit spannenden und mystischen Elementen, die nicht in die Tiefe geht, dafür aber mit Leichtigkeit und Ideenreichtum punktet.

 

5 Kommentare

  • irina 3. August 2011 at 9:09

    Irgendwie klingt das nicht, als sei das ein Buch für mich – allein schon wegen der Beschreibung der Heldin als plump, naiv und gefühlsverwirrt. Ich glaub, ich sortier's direkt aus; hab ohnehin schon seit zwei Jahren keine Lust drauf.

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  • Juliane 3. August 2011 at 10:06

    Ich weiß auch nicht, ob ich es nochmal lesen würde, wenn ich schon vorher wissen würde, wie es ist *g*

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  • Juliane 3. August 2011 at 10:07

    … gewusst hätte, wie es ist.

    (Klingt grammatikalisch auch nicht wirklich besser..)

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  • irina 3. August 2011 at 10:19

    Keine Sorge, ich versteh schon, was du meinst! 😉

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  • Juliane 3. August 2011 at 10:28

    Gut 🙂

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