Traumschreiter von Sebastian Meissner

Veröffentlicht: 25. Dezember 2019 von Juliane

Traumschreiter
Traumschreiter 1
Sebastian Meissner
Fantasy
Books on Demand
November 2019
Taschenbuch
298
… den Autor!

Klappentext: Ein Reich des Lichts, bedrängt von Alb. 
Haie schwimmen, wo Mammuts stapfen, denn Wasser und Luft sind eins. 
In einer Welt jenseits der menschlichen Träume kämpft sich die Traumschreiterin Wassilissa aus dem Schlund der Mahre zurück in die Schleier der Zivilisation. 
Sie findet ihr Volk bedroht und gespalten vor. Als sie dem Konflikt nachgeht, lernt sie Freund wie Feind zu misstrauen. Nur auf Ulu, Wassilissas Gefährten, ist immer Verlass. Und auf ihr Talent, jede Antwort zu finden, wenn sie lange genug wühlt. Ihre Beharrlichkeit hält Wassilissa nahe am Abgrund, aber dort kennt sie sich aus. 
Diesseits der Träume verliebt sich Arthur ausgerechnet in Julia, die Freundin seines Bruders. Erstmals im Leben schrecken ihn weder Scham noch Streit und damit wählt er ein Schicksal, das mehr als seine Welt verändert.

Meine Meinung:

Ist das Cover nicht ein absoluter Hingucker? Ich war sofort verliebt in das Buch als ich Titel und Cover gesehen habe. So stimmte ich ohne Zögern zu, das Buch zu lesen, als mir der Autor es anbot. Kurz bevor ich es begann, machte mich der Autor noch auf das Glossar auf seine Webseite aufmerksam, das wirklich hilfreich ist um einen Überblick zu behalten.

Ich begann zu lesen und merkte direkt, dass man für das Buch viel Aufmerksamkeit benötigt. Der Erzählstil von Sebastian Meissner ist detailliert und ausgefeilt. Es macht Spaß, es zu lesen – aber man braucht Zeit, denn es ist kein Buch was man “nebenbei” liest. Es beginnt mit Wassilissas Geschichte und aus ihrer Perspektive. Mich irritierte ihr Part ziemlich, da ich keine Orientierung hatte, wo und wann ich war. Ich musste mich zunächst dazu drängen, weiter zu lesen. Denn gerade die Ausdrücke, in der fiktiven Welt eine andere Definition haben als in unserer Realität irritierten mich.

Die Szenen von Arthur waren um einiges verständlicher und las ich auch mit mehr Genuss und schneller. Es reichte nicht, um eine generelle Spannung aufrecht zu erhalten, aber sorgten dafür, dass ich an dem Buch blieb und weiterlas. Ich wünschte mir, dass Wassilissas Part etwas simpler geschrieben wäre und mehr in die Geschichte eingebettet, denn sie als Wesen empfand ich als super interessant und faszinierend.

Ich kann Fantasy-Fans das Buch empfehlen – doch sollte man sich die Leseprobe durchlesen um zu sehen, ob einem der Stil und die Art des Weltenaufbaus gefällt.


Fazit:

Leider konnte mich Traumschreiter nicht zu hundert Prozent überzeugen. Ich mochte die Art wie Sebastian Meissner schreibt, wie er Sätze formuliert und seine Geschichte aufgebaut hat. Auch die Grundidee gefiel mir sehr gut! Was dem Lesevergnügen etwas Abbruch tat, waren die vielen Wesen und Bezeichnungen, die ich mich einfach nicht merken konnte. Man muss sehr gründlich lesen um der Geschichte folgen zu können. Auch wenn es sich sehr lohnt, wenn man das tut.


Vielen Dank…

… an den Autor Sebastian Meissner für mein Rezensionsexemplar!


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