[Neuzugänge] Erster Bücherkauf 2017

Ist es nicht immer wieder ein schönes Gefühl, wenn man Büchern ein neues Zuhause geben kann? Und das neue Zuhause das eigene Bücherregal ist?

Da heute Montag ist (und Montage sind nie schön), habe ich mich in meine Buchhandlung um die Ecke begeben und etwas gestöbert.

Gut, eigentlich wollte ich nur “Vengeance Road” kaufen, auf das ich durch die tolle Rezension von “Ink of Books” gekommen bin. Leider war es nicht vor Ort, aber mein neuer Lielingsbuchhändler hat das letzte Buch vom Großhändler für mich bestellen können. (Morgen kommt es! Whoop whoop!)

… Glück für mein Portemonnaie und meine aus allen Nähten platzenden Bücherregalen: Dass Schnäppchenmarkt im Untergeschoss war, hatte ich erst gesehen, als ich schon an der Kasse stand.

Nun zu meinen Neuzugängen! Denn natürlich geh ich nicht mit leeren Händen aus einer Buchhandlung (ist mir wirklich bisher nur sehr selten passiert). Insgesamt sind sieben neue Bücher bei mir eingezogen. Vier davon mit den magischen Worten bedruckt:


So, welche Bücher habe ich denn nun gekauft? Ein bunter Strauß aus Romanen und einem Sachbuch – Genres sind bunt gemischt.


Robocalypse
von Daniel H. Wilson

In einem Labor experimentieren Wissenschaftler mit einer überlegenen künstlichen Intelligenz – bis sie beginnt, sich zu wehren: ARCHOS bringt sämtliche Maschinen der Welt unter seine Kontrolle, vom kleinsten Computer bis zum tödlichen Waffensystem. Die Robocalypse bringt die Menschheit an den Rand der Auslöschung – doch die Maschinen haben nicht mit dem Mut der Menschen gerechnet…

Künstliche Intelligenz. Roboter. Eigentlich nicht so mein Ding, aber ich habe im Geschäft durch das Buch geblättert und ein paar Sätze gelesen. Die haben mich überzeugt.


Unter dem Nordlicht
von Jenny Bond

Stockholm, 1897: Drei Männer begeben sich auf eine Expedition, sie wollen mit einem Heißluftballon den Nordpol erreichen. Darunter auch Nils Strindberg. Die Familie und seine Verlobte Anna sind gegen das Vorhaben, doch Nils setzt sich gegen alle Bedenken durch. Die Expedition scheitert. Trotz zahlreicher Rettungsversuche bleibt die Gruppe verschwunden. Bis 1930, als norwegische Robbenfänger die Leichen der drei Männer auf einer kleinen Insel im arktischen Ozean entdecken. Anna erreicht die Nachricht von dem Fund in England, wo sie mittlerweile lebt, und die Erinnerung holt sie mit aller Macht ein. Die Erinnerung an die verzweifelte Hoffnung, Nils werde doch irgendwann zurückkehren. Und an ihre Sehnsucht, die unstillbar war – und sich auf den falschen Mann richtete …

Tolles Cover! Die Geschichte klingt sehr dramatisch, aber ab und zu brauche ich etwas Drama im Buchform. Dass es in Schweden spielt ist noch ein Pluspunkt.


Wiedersehen mit Brideshead
von Evelyn Waugh

Charles Ryder befreundet sich in Oxford mit Sebastian Flyte und widmet fortan sein Studium mehr den Drinks als den Büchern. Als Sebastian ihn nach Brideshead in sein prächtiges Zuhause einlädt, ist Charles fasziniert von der exzentrischen aristokratischen Familie, die ihn schon bald als einen der Ihren behandelt. Doch nach und nach erkennt er die Kluft, die ihn von den Flytes trennt: Sie sind geprägt von einer Moral, in der sich Pflichtgefühl und Begehren, Glaube und Glück im Wege stehen. Halb Beteiligter, halb Chronist, erzählt Charles Ryder von seinen Besuchen in Brideshead, von einer trügerisch leuchtenden, scheinbar unbekümmerten Welt – die schließlich unterging und nichts als verbrannte Erde zurückließ.

Dieses Buch wurde verfilmt. Vermutlich sogar öfters. Die Trailer haben mich schon lange angesprochen – gerade weil ich diese Zeit sehr mag. Es wird als englisches Gegenstück zu “Der große Gatsby” angepriesen.


Die Magier seiner Majestät
von Zen Cho

Zacharias Wythe hat mehr als ein Problem. Nicht genug damit, dass er sich als frisch ernannter »Königlicher Magier« mit mordlustigen Neidern auseinandersetzen muss – auch die Quelle seiner Macht, die Magie Englands, droht zu versiegen, und niemand weiß, warum das so ist. Alarmiert reist Zacharias ins Feenland, um dem mysteriösen Magieschwund auf den Grund zu gehen. Unterwegs trifft er auf die junge Waise Prunella Gentleman, die ihn mit ihrer schlagfertigen Art und ihrem magischen Talent bezaubert. Doch Prunella hütet ein Geheimnis, das die gesamte Magie Englands auf den Kopf stellen könnte …

Ich zitiere: “Wie ein Roman von Jane Austen – nur mit einer Prise Magie!”. Muss ich mehr sagen?


Shining Girls
von Lauren Beukes

Ein Mörder aus der Vergangenheit. Das Mädchen, das ihm entkam. Eine Jagd, die längst vorbei ist. Und doch erst beginnt … Chicago zur Zeit der Großen Depression. Lee Harper lebt auf der Straße. Er ist kaltblütig, hochgefährlich, von Wahnvorstellungen getrieben. Seit er die strahlend schöne Tänzerin Jeanette sah, träumt er von seinen «Shining Girls». Er will nur eines: ihr Licht für immer auslöschen. Eines Tages fällt ihm der Schlüssel zu einem alten Haus in die Hände – ein Portal. Von nun an reist Harper durch die Zeit, um zu töten. Niemand kann ihn stoppen, keiner vermag die Spuren zu deuten, die er am Tatort hinterlässt. Dinge, die noch nicht oder nicht mehr existieren. Doch dann überlebt eines von Harpers Opfern. Der jungen Kirby gelingt es, die unmöglichen Puzzleteile zusammenzusetzen. Und sie beginnt, den Killer durch die Zeit zu jagen.

Die Story klingt klasse – bin gespannt ob der Thriller das halten kann, was er verspricht. Er hat auf jeden Fall sehr gute Rezensionen und Bewertungen bekommen.


Das Rosie Projekt
von Graeme Simsion

Don Tillman will heiraten. Allerdings findet er menschliche Beziehungen oft höchst verwirrend und irrational. Was tun? Don entwickelt das Ehefrau-Projekt: Mit einem 16-seitigen Fragebogen will er auf wissenschaftlich exakte Weise die ideale Frau finden. Also keine, die raucht, trinkt, unpünktlich oder Veganerin ist. Und dann kommt Rosie. Unpünktlich, Barkeeperin, Raucherin. Offensichtlich ungeeignet. Aber Rosie verfolgt ihr eigenes Projekt: Sie sucht ihren biologischen Vater. Dafür braucht sie Dons Kenntnisse als Genetiker. Ohne recht zu verstehen, wie ihm geschieht, lernt Don staunend die Welt jenseits beweisbarer Fakten kennen und stellt fest: Gefühle haben ihre eigene Logik.

Das Buch, welches gefühlt schon jeder außer mir gelesen hat. Ich habe hohe Erwartungen und will unterhalten werden!


Das Teebuch
von Linda Gaylard

Nein, nicht Engery-Drinks oder Alcopops sind die Trendgetränke, sondern DAS Getränk schlechthin, das ist der Tee. Die einen lieben ihn pur, die anderen bevorzugen aromatischere Mischungen. Man kann ihn kalt oder warm genießen und zu jeder Jahres- oder Tageszeit! Und zu jeder Gelegenheit.

Doch die Welt des Tees ist groß und bietet viele spannende Entdeckungen. Das hier vorliegende Buch hilft bei den Erkundungstouren in die Welt des Tees. Auf der einen Seite sind dies ganz praktische Aspekte: Es wird erklärt, was Tee überhaupt ist, wo und wie er angebaut und wie er verarbeitet wird. Zahlreiche Karten und viele Bilder helfen bei der Veranschaulichung. Selbstverständlich dürfen auch Informationen darüber, welches Equipment für den Teegenuss nötig ist und welche Sorten es gibt, in einem solchen Standardwerk nicht fehlen. Auf der anderen Seite darf auch die historische und kulturelle Komponente des Tees nicht fehlen und so werden unter anderem die berühmtesten Teezeremonien aus aller Welt vorgestellt, ebenso wie gesundheitliche Aspekte. Abgerundet wird das Buch durch über 100 Rezepte mit Tee.

I <3 Tee! Durch das Buch habe ich schon geblättert – es ist so wunderschön! Wirklich viele interessante Details. Allein wegen des Covers gehört es in mein Regal 🙂


Kennt ihr eines der Bücher? Welches soll ich mir als nächstes auf meine Nachttisch zum Schmökern legen?

Mein nächste Aktion ist erstmal einen Platz für meine Neuzugänge zu finden 🙂 (Oder neue Regale zu kaufen!)

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